5 Tipps um verlassene Warenkörbe zu retten

15. November 2019 10:48

Verlassene Warenkörbe sind ein herzzerbrechender Anblick für ein Unternehmen. So nah am Ziel und doch so weit davon entfernt. Jeder Artikel war ein potenzieller Verkauf, doch aus gewissen Gründen wurde der Prozess frühzeitig abgebrochen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie verlassene Warenkörbe zu Ihrem Vorteil nutzen können.

Etwa drei von vier Kunden schliessen den Kaufprozess nicht vollständig ab. Können Sie es sich leisten ¾ Ihrer Kundschaft zu verlieren? Wahrscheinlich nicht. Folgende fünf Gründe für abgebrochene Warenkörbe werden Ihnen helfen, Ihre Kunden besser zu verstehen und noch besser zu bedienen.

#1 Fehlende Wunschliste

Wussten Sie, dass Millennials online Einkaufen und Webseiten durchstöbern als Hobby angeben? Ein Trend der sich auch bei älteren Generationen öfters abzeichnet. Wenn ein potenzieller Kunde seinen Warenkorb plötzlich zurücklässt, handelt es sich nicht zwangsweise um einen Kaufabbruch. Vielmehr legen die User ihre Warenkörbe als Produktsammlung an. Wie können Sie das ändern? MyCOMMERCE hat die Möglichkeit Wunschlisten zu aktivieren. Geben Sie Ihren Shoppern die Möglichkeit Ihre liebsten Produkte in einer Favoriten-Liste (Wunschliste) zu speichern.
> In Ihrem Shop unter Einstellungen -> Allgemein -> Warenkorb -> Favoriten

#2 Günstigere Konkurrenzangebote

Wenn die Konkurrenz billiger ist, haben Mitbewerber keine Chance. Doch oft lohnt es sich, bei günstigen Preisen genauer hinzuschauen. Läuft beim Top-Anbieter nur eine begrenzte Aktion? Oder wird in anderen Shops mindere Qualität verkauft? Eine begrenzte Aktion können Sie vielleicht einfach „aussitzen“. Versucht ein anderes Unternehmen Sie mit billig nachgemachter Ware zu verdrängen, dann sollten Sie Ihren Kunden klar machen, warum Ihr Produkt besser ist, etwa in der Produktbeschreibung.

#3 Fehlende oder unpassende Zahlungsmethoden

Laut einer Studie zahlen 62% der Schweizer Online Shopper am liebsten per Rechnung – für Sie als Händler bedeutet die Zahlung auf Rechnung das höchste Risiko auf Zahlungsausfall. Daher wird diese Möglichkeit häufig nicht zur Verfügung gestellt. So sind oftmals Frust und Kaufabbruch vorprogrammiert. Suchen Sie nach passenden Zahlungsmöglichkeiten, die einfach für Ihre Kunden sind.
> Mehr über Zahlungsmittel erfahren

#4 Versandkosten

Jeder kennt es. Man möchte ein Produkt für CHF 30.- einkaufen, klickt sich durch den ewigen Check-out Prozess und am Schluss kommen spontan noch Versandkosten im Wert von einem Kleinpersonenwagen dazu – nein danke! Versandkosten sind der häufigste Grund für Kaufabbrüche. Am erfolgreichsten verkaufen Sie, wenn Sie Ihre Produkte versandkostenfrei versenden. Wälzen Sie die Kosten über das Produkt ab. Ist dies nicht möglich, hilft gegen Warenkorbabbruch nur eine transparente und offene Darstellung der lästigen Zusatzkosten.
> Die Versandkostenfrei-Anzeige im Shop einfügen

#5 Fehlende Produktinformationen

Im Ladengeschäft lässt sich die Ware persönlich begutachten; online fehlt dieses unmittelbare Erlebnis. Wer keine umfassenden Informationen wie technische Daten, Materialangaben etc. sowie vor allem aussagekräftiges Bildmaterial bereitstellt, verliert seine Kunden oft noch im Warenkorb. Bereiten Sie Ihren Shop kundengerecht auf.
> Zum Ratgeber: Marketing für Anfänger

Hier steht’s wie’s geht!

In Ihrem MyCOMMERCE Konto haben Sie die Möglichkeit die verlassenen Warenkörbe direkt einzusehen und zu nutzen. Die Warenkorbfunktion ist ab dem Standard Abo erhältlich. Inklusive drei nützlicher Funktionen:

  1. Automatischer E-Mail-Versand
    Senden Sie Kunden automatisch ein E-Mail mit den Artikeln, welche sie im Warenkorb vergessen haben. Analysen zeigen, dass über 10% der Kunden durch diese E-Mails später die Produkte wirklich kaufen.
  2. Persönlicher E-Mail-Versand
    Sie haben die Möglichkeit jedes E-Mail auf einen Warenkorb persönlich anzupassen. Nimmt mehr Zeit in Anspruch, aber personalisierte E-Mails können Wunder wirken.
  3. Personalisierbare E-Mail-Vorlage
    Die E-Mail-Vorlage können Sie entsprechend Ihrer Wünsche und Bedürfnisse anpassen.

Fazit – Verwandeln Sie Shop-Besucher in Kunden!

Wie Sie sehen, wird der Kaufprozess von den unterschiedlichsten Faktoren beeinflusst. Zudem sind Kaufabbrüche nicht immer das Resultat von Desinteresse oder Frustration. Gehen Sie unsere fünf Punkte durch und lernen Sie dadurch Ihre Kunden besser kennen.

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